Claudia de Medici
- Scharnitz
- ca. 2 Stunden
- leichte Wanderung
Claudia de Medici, die Witwe des Tiroler Landesfürsten Erzherzog Leopold vollendete das Werk ihres Gatten nach seinem Tod, indem sie im 17. Jahrhundert die Porta Claudia als Schutz des Landes im 30-jährigen Krieg errichten ließ. Es wurde während des Krieges zwar nicht angegriffen, später jedoch trotzdem unter Kaiserin Maria Theresia ausgebaut. Ende des 18. Jahrhunderts wurde der Bau durch Kaiser Josef II wiederum erweitert – und steht teilweise heute noch. Bis zu sechs Meter hohe Mauern mit Schießscharten, zum Teil schon zerfallene und überwucherte Vorwerke, große Gewölbe, ein Wassergraben, Wälle usw. lassen noch heute die Mächtigkeit der Festung, die auch im Wappen der Gemeinde Scharnitz zu sehen ist, erkennen.
Am besten erreichen wir die Porta Claudia über den Kalvarienberg. Von Seefeld aus kommend besteht eine Parkmöglichkeit am öffentlichen Karwendelparkplatz, rechts von der Pfarrkirche in Scharnitz. Dort startend gehen wir zurück zur Pfarrkirche und überqueren die Straße in den Ortsteil Bühel in Richtung Felsen zum Kalvarienberg. Oben am Kalvarienberg rechts führt uns der Weg direkt zur ehemaligen Festung. Am untersten Weg über das Malegg kommen wir durch den restaurierten Torbogen und über einen kleinen Steig entlang der Isar zurück zum Ortsteil Bühel. Eine kleine Zeitreise in die Geschichte des Landes Tirol.
Auf Wunsch organisiert das Infobüro Scharnitz (Tel.: +42 50 880 –40) auch gerne einen ortskundigen Führer, der Sie auf die Porta Claudia begleitet und Ihnen Wissenswertes über dieses imposante Bauwerk erzählt.













